Gründen Karriere & Entwicklung

Unternehmensgründung: Frauen in der Selbstständigkeit

Bild: Eva Wagner

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Der Weg in die Selbstständigkeit ist oft lang und steinig. Das mag vielleicht auch ein Grund dafür sein, warum zwei von drei Unternehmen immer noch von Männern gegründet werden und nur jedes dritte von einer Frau.

Doch auch wenn die Existenzgründung vom männlichen Geschlecht dominiert wird, ist das weibliche langfristig gesehen erfolgreicher.

Der Global Entrepreneurship Monitor, das größte Forschungskonsortium zur Analyse von Gründungsaktivitäten weltweit, hat herausgefunden, dass die Zahl selbstständiger Frauen in Deutschland in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist – auch wenn sie sich immer noch in der Minderheit befindet. Und obwohl sechs von zehn Gründerinnen der festen Meinung sind, dass es Männer leichter hätten, sich selbstständig zu machen, haben sie genauso hohe Chancen, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Den besten Beweis dafür liefern die fünf mächtigsten Frauen Deutschlands.

Veraltete Klischees und Vorurteile schrecken ab

Es gibt viele Frauen, die ihr eigenes Unternehmen gründen wollen, sich aber nicht trauen. Vor allem das völlig veraltete Rollenverständnis – der Mann geht arbeiten und die Frau hütet die Kinder – sowie eine von Männern dominierte Management-Kultur (Kind und Karriere lassen sich nicht vereinbaren) sorgen dafür, dass Frauen davor zurückschrecken, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Doch auch wenn der Anteil immer noch sehr gering ist und sie für den Einstieg mehr Zeit benötigen, gibt es immer mehr Frauen, die sich den Klischees und Vorurteilen erfolgreich entgegenstellen.

Weibliche Power: erfolgreiche Geschäftsfrauen in Deutschland

2005 wurde Angela Merkel zur ersten Bundeskanzlerin gewählt und regiert seitdem an der Spitze der CDU über Deutschland. Nicht weniger erfolgreich ist die Millionenerbin Susanne Klatten – die studierte Betriebswirtin ist die zweitwichtigste Frau in der deutschen Wirtschaft. Auf dem dritten Platz liegt Liz Mohn, die Verlagsmanagerin gehört dem Aufsichtsrat der Bertelsmann AG an. Den vierten Platz sichert sich Beate Baumann, die Büroleiterin des Kanzlerbüros, und den fünften Platz konnte Anke Schäferkordt erklimmen: sie führt die Spitze der Mediengruppe RTL Deutschland an.

Der Weg in die Selbstständigkeit

Wer jetzt immer noch daran zweifelt, ob er den Schritt in die Selbstständigkeit wagen sollte, dem möchten wir Folgendes sagen: nur Mut! Es gibt viele Mittel und Wege, sein eigenes Unternehmen zu gründen. Auch die finanzielle Unterstützung ist vom Staat gewährleistet, sodass man sich über Geldsorgen keine Gedanken machen muss. Es gibt sogar Anbieter wie die EthikBank, die ihren Kunden ein Geschäftskonto für ein Jahr kostenlos anbieten – dadurch hat man bis zu 30 Buchungen im Monat frei und spart damit gerade in den Monaten nach der Unternehmensgründung Geld.

Ute Blindert ist chronisch neugierig und liebt die Themen Karriere, Arbeitsmarkt und digitaler Wandel. Darüber spricht sie gern mit und vor Menschen. Wenn sie sportlich gut drauf ist, schwimmt sie an die 10 km in der Woche. Was ihr noch fehlt zum Glück: eine perfekte Rollwende.

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