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Umziehen für den Job – Option oder No-Go?

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Gerade in großen Unternehmen kann es vorkommen, dass man in eine andere Zweigstelle versetzt wird. Vielleicht war das gewünscht, vielleicht sieht man anhand der wirtschaftlichen Lage im Unternehmen auch keine andere Möglichkeit. Deshalb sollte man wissen, welche Rechte man als Arbeitnehmer hat, wie man den Umzug am besten bewältigt und sich dabei noch Geld von Vater Staat zurückholt.

Flexibilität für den Job

Immerhin jeder Zweite in Deutschland würde laut einer aktuellen Umfrage von YouGov im Auftrag der dpa für den Job umziehen. Im Gegensatz dazu sind die meisten Deutschen nicht bereit, lange Anfahrtszeiten oder das Pendeln in Kauf zu nehmen. Damit wird gleich der erste Vorteil eines Umzuges für den Beruf deutlich. Denn die Nähe zum Arbeitsplatz erspart im Gegensatz zum Pendeln viel Zeit und Kosten.

Mehr Gehalt, Wechselprämie und Umzugskostenpauschale

Wer für den Job umzieht, kann dafür durchaus etwas vom Chef verlangen. Vielleicht ist das nun endlich der ausschlaggebende Punkt für neue Gehaltsverhandlungen. Nicht selten handelt es sich beim Umzug um eine betriebsändernde Maßnahme, sodass der Arbeitgeber nach der Ausarbeitung eines Sozialplans durch den Betriebsrat vielleicht einen Teil oder sogar die kompletten Umzugskosten übernimmt. Ob du zusätzliche eine Umzugsprämie erhältst, hängt dabei von dem Arbeitgeber und dem eigenen Verhandlungsgeschick ab. Denn es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die eine zusätzliche Vergütung bei einem Umzug vorschreibt.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass man am meisten zusätzliches Geld bekommt, wenn man in einem möglichst kurzen Zeitfenster den Umzug organisiert. Auch wenn es nicht immer leicht fällt, so kann man mit ein wenig Engagement doch schnell die richtigen Mietwohnungen finden. Sparen lässt sich dann noch einmal später bei der Steuererklärung. Alleinstehende können eine Umzugskostenpauschale von bis zu 687 Euro, Verheiratete eine von bis zu 1732 Euro absetzen.

Freunde und Familie in weiter Ferne

Das gewohnte Umfeld muss man für den Umzug in eine fremde Stadt meist hinter sich lassen. Ein Trost ist dabei, dass man schnell neue Leute und Kollegen kennen lernt. Wer jedoch langjährige Freundschaften in der weit entfernten Heimat oder den guten Draht zur Familie beibehalten will, muss viel Zeit und Kraft aufwenden. Besuche am kurzen Wochenende können auf Dauer an den Kräften zehren und Telefonate können den direkten Kontakt nicht ersetzen. Deshalb sollten Sie sich Ihre Entscheidung für oder gegen die neue Stadt gut überlegen und Ihre Erwartungen an die Zukunft in die Waagschale werfen.

Buchtipps & Links:

Mein Thema: Netzwerken in digitalen Zeiten für Unternehmer und Unternehmen. Dazu halte ich Vorträge + berate Unternehmer und Unternehmen. Mehr bei www.uteblindert.de, Bilanz.de, im Buch: „Per Netzwerk zum Job“ (Campus 2015) / Kölsch Hätz / #DMW-Aficionada / Rollwenden-Bezwingerin.

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