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Fangfragen: Souverän im Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch. Bild: cydonna/photocase.de

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Der Berufseinstieg entpuppt sich für viele Frauen, die gerade ein Studium abgeschlossen haben, als Geduldsprobe. Denn auch wenn das Zeugnis mit Bestnoten glänzt und die Bewerbungsmappe fehlerfrei ist, fehlt es den meisten Absolventinnen an Erfahrung. Und genau dies kann  im Vorstellungsgespräch zum Hindernis werden.

Wer sich in einem Unternehmen wie einer Bank oder einer Versicherung bewirbt, der kann davon ausgehen, dass dort jeden Tag Unmengen an Bewerbungsgesprächen stattfinden. Damit die Spreu vom Weizen getrennt wird, gibt es sogenannte Fangfragen, die Ungeübte völlig aus dem Konzept bringen sollen.

Die Angst zu versagen wird plötzlich immer größer und ehe man sich versieht, ist das erste Kennenlernen schon vorbei, und es folgt der obligatorische Satz: „Wir melden uns dann in ein paar Tagen bei Ihnen“. Manchmal heißt das nichts Gutes. Deshalb verraten wir, welche Fragen besonders tückisch sind und welche nicht beantwortet werden müssen:

1. Fragen zum Gehalt:

Natürlich darf und muss das Thema im Vorstellungsgespräch angesprochen werden – auch wenn man in seiner Bewerbung bereits erste Gehaltsvorstellungen geäußert hat. Wichtig ist jedoch, dass man eine realistische Summe nennt, ohne sich unter Wert zu verkaufen. Denn viele Frauen fordern zu wenig, weil sie geringere Erwartungen haben.

2. Fragen zu den Beweggründen:

Ein Unternehmen ist sich durchaus bewusst, warum man sich gerade dort auf eine Stelle bewirbt, trotzdem wollen es die Personalchefs noch einmal mit eigenen Worten hören. Darum sollte man argumentieren können, was einen genau an der Firma reizt – ein gutes Gehalt oder die Tatsache, dass freie Stellen vorhanden sind, gehören nicht dazu.

3. Fragen zur Familienplanung:

Natürlich geht ein Unternehmen immer das Risiko ein, dass für eine junge Frau über Familienplanung nachdenkt. Dennoch steht es dem Personalchef nicht zu, eine Bewerberin zu fragen, ob sie in nächster Zeit plant, schwanger zu werden oder zu heiraten. Fragen zum Privatleben müssen in keinem Fall beantwortet werden. Eine gestellte Frage aber so einfach nicht zu beantworten, ist nicht leicht. Da hilft es nur, für solche Situationen, Antworten zu üben, die den Eindruck vermitteln, dass man etwas sagt, ohne konkret zu werden.

4. Fragen zu den Stärken und Schwächen:

Die Fragen sind echte Klassiker im Bewerbungsgespräch. Sie sollten ehrlich beantwortet werden, ohne dass man sich zu positiv oder negativ darstellt. Man kann sich im Vorfeld schon zwei oder drei Stärken und Schwächen überlegen, die keine Ko-Kriterien (u.a. Unpünktlichkeit, nicht kritikfähig) sind.

5. Für Sicherheit sorgen:

Bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch solltest du bereits im Vorfeld überlegen, was dich bei deinem selbstbewussten Auftritt zu unterstützt. Die richtige Kleidung für das Vorstellungsgespräch gehört dazu. Dazu gehört, dass du dich wohl fühlst und du den Eindruck hast, dass dein Äußeres deine Kompetenz unterstreicht.

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