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Sinnvoll oder nicht? Neue Domainendungen

Seit einigen Monaten gibt es die neuen Domainendungen. Sie sind eine Reaktion auf die steigende Zahl von Websites und sollen URLs ermöglichen, die die Website noch genauer abbilden, sei es regional oder thematisch. Ein voller Erfolg, wie die Zahlen nun bestätigen.

Fast nichts, was es nicht gibt

Die neuen Domainendungen geben Online-Projektentwicklerinnen zahlreiche Möglichkeiten zur Benennung von Webseiten. Ortsbezogene Endungen wie .bayern oder .berlin schaffen regionalen Bezug, darüber hinaus sind auch .pizza, .joy oder .shop möglich. Auf checkdomain.de können Interessenten prüfen, ob ihre Wunschdomain noch verfügbar ist. Trotz der großen Nachfrage stehen die Chancen nicht schlecht, eben weil die Kombinationsmöglichkeiten nun viel zahlreicher sind als früher.

Domainhandel und viele andere Gelegenheiten

Aus dieser neuen Vielfalt ergeben sich neue Chancen. Gründerinnen im Online-Marketing können zum Beispiel in den Domainhandel einsteigen, so wie es Anfang der 2000er-Jahre bereits üblich war. So kann man sich zum Beispiel beliebte Adressen frühzeitig sichern und diese dann verkaufen. Das geht durchaus auch als Nebengeschäft, da der Aufwand relativ gering ist – für Start-ups eine gute Möglichkeit, zusätzliches Kapital zu generieren. Ein dauerhaftes Geschäftsmodell ist das jedoch nicht. Die wahren Chancen durch die neuen Endungen hängen vielmehr mit den besseren Vermarktungsmöglichkeiten zusammen; die Alleinstellungsmerkmale beginnen nun schon bei der Domain.

Was sagt die SEO-Szene dazu?

Aus Sicht vieler Suchmaschinenoptimierer kommen die regionalen Endungen vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen entgegen. Sie profitieren umso stärker von den neuen Domains, da sie ihre Kunden besser erreichen. Für reine Online-Dienste gilt dies weniger. Handwerksbetriebe profitieren umso mehr, da ihre Kunden anhand der Website direkt erkennen, dass sie an der richtigen Adresse sind.

Für bestehende Firmen, die die Domain nun wechseln wollen, ist es wichtig zu bedenken, dass die SEO-Vorteile nicht direkt zutage treten. Selbst kurzzeitige Verluste sind normal und kein Grund zur Sorge. Google gewichtet schließlich auch den Faktor Zeit, es dauert also eine Weile, bis die positiven Effekte hervortreten – dann jedoch umso stärker.

Für Websites, die bereits gut positioniert sind, stellt die Umstellung ein Risiko dar, da Ranking-Verluste direkt mit Umsatzeinbußen einhergehen. Doch wie gesagt: Nach einigen Wochen sollten sich die Ergebnisse wieder einpendeln, sofern die Inhalte genauso überzeugend sind wie auf der alten Domain. Denn darum geht es Google nach wie vor am meisten: um gute Inhalte.

Mein Thema: Netzwerken in digitalen Zeiten für Unternehmer und Unternehmen. Dazu halte ich Vorträge + berate Unternehmer und Unternehmen. Mehr bei www.uteblindert.de, Bilanz.de, im Buch: „Per Netzwerk zum Job“ (Campus 2015) / Kölsch Hätz / #DMW-Aficionada / Rollwenden-Bezwingerin.

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