Karriere & Entwicklung

Pflegemanagement: Berufschancen für Akademikerinnen

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt in Deutschland von Jahr zu Jahr. Kein Wunder, dass es in der Pflegebranche jede Menge Arbeitsplätze zu vergeben gibt. Gerade Akademikerinnen profitieren von dem hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften.

Pflegebranche boomt dank alternder Gesellschaft

Die Aussichten, in der Pflegebranche Karriere zu machen, waren nie besser. Der demografische Wandel beschert der Branche einen Zuwachs an Jobs wie keiner anderen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an die Pflegeleistungen. Eine elektronische Pflegeplanung kann die Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen bei der Optimierung der Pflegeprozesse unterstützen und trägt so entscheidend dazu bei, die Pflegeziele schneller zu erreichen. Im Bereich der Pflegeplanung gibt es übersichtliche Software-Programme zur Organisation und Dokumentation.

Doch nicht nur der Bedarf an innovativer Software steigt, sondern auch der Fachkräftebedarf soll sich nach Expertenmeinung in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln. Weder in der Auto- und der Elektronikindustrie noch im Maschinenbau können solche Wachstumszahlen verzeichnet werden, obwohl es in den so genannten MINT-Berufen zahllose offene Stellen gibt.

Im Jahr 2050 wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen von 2,2 Millionen auf etwa 4,3 Millionen ansteigen. In der Altenpflege wird also nicht nur dringend mehr Pflegepersonal benötigt, auch der Bedarf an qualifizierten Führungskräften wächst stetig an.

Pflege studieren in Kombination mit BWL

Die wichtigste Voraussetzung für einen Beruf in der Pflegebranche ist die Freude am Umgang mit Pflegebedürftigen. Wer eine Führungsposition in einem Altenheim, einem Pflegedienst oder einem anderen Gesundheitszentrum anstrebt, benötigt neben der sozialen Kompetenz auch diverse Kenntnisse vom Management im Gesundheitswesen.

Neue Studiengänge verbinden daher die Bereiche Pflege und Medizin mit BWL-Kenntnissen. So lernen die Absolventinnen eines solchen Studiums Grundlagen aus folgenden drei Wirtschaftsbereichen:

  • Qualitätsmanagement
  • Personalmanagement
  • Patientenfallmanagement

Die meisten Studentinnen können sich schon während ihrer Studienzeit über ein Job-Angebot für das Mittel- oder Topmanagement in Pflegeeinrichtungen freuen. Um den wachsenden Ansprüchen der Pflegebranche zu genügen und die Karrierechancen zu erhöhen, reicht eine klassische Pflegeausbildung oft nicht mehr aus. Sie ist allerdings bei vielen Studiengängen im Gesundheitswesen Bedingung für die Zulassung an der Hochschule. Wer nach dem Studium noch seinen Master macht, kann seiner Karriere noch besser auf die Sprünge helfen. So bietet ein Master zum Beispiel die Möglichkeit, Spitzenpositionen in der Pflegeforschung oder in Krankenkassen zu ergattern.

Mein Thema: Netzwerken in digitalen Zeiten für Unternehmer und Unternehmen. Dazu halte ich Vorträge + berate Unternehmer und Unternehmen. Mehr bei www.uteblindert.de, Bilanz.de, im Buch: „Per Netzwerk zum Job“ (Campus 2015) / Kölsch Hätz / #DMW-Aficionada / Rollwenden-Bezwingerin.

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