Persönlich Top-Managerin

Mittagspause am Mittwoch: Regina Mehler, Women Speaker Foundation

Regina Mehler, Women Speaker Foundation.

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Regina Mehler bei einer WSF Generalprobe.
Regina Mehler bei einer WSF Generalprobe.

Regina Mehler ist immer unterwegs – so auch heute bei der „Mittagspause am Mittwoch“: Wir treffen sie virtuell im Zugrestaurant auf dem Weg von München nach Berlin. Die Gründerin der Women Speaker Foundation und Initiatorin des „Innovation Summit“ in Frankfurt war schon immer eine Macherin, auch als sie noch als Managerin in der IT-Branche arbeitete. Gleichzeitig ist sie eine gute Zuhörerin und Kämpferin für mehr Diversity auf Konferenzbühnen. 

In der Rubrik „Mittagspause am Mittwoch“ stellen wir regelmäßig Frauen – und auch Männer – vor, die uns inspirieren. Anlass für das Gespräch ist die Mittagspause, die frau ja sowieso nie allein verbringen sollte;-) Unser Gast leistet uns also (virtuell) Gesellschaft beim #neverlunchalone.

Was isst du heute Mittag?

Noch ist die Folienkartoffel mit Lachs nicht da... Bild: Regina Mehler
Noch ist die Folienkartoffel mit Lachs nicht da… Bild: Regina Mehler

Ich warte gerade auf Folienkartoffel mit Lachs im DB Restaurantwagen (Berlin – München)… Ich esse viel im Zug – hier steht auch viel zu oft mein Schreibtisch ;-) Eigentlich teile ich aber mit euch das Motto „Never lunch alone!“

Vegetarisch oder Fleisch?

Fisch

Latte oder Grüner Tee?

Grüner Tee (Morgentau in der DB)

Cocktail oder Bier?

Selten gemixt, am liebsten Wein

Ausgehen oder Kochen?

Beides gerne, Kochen viel zu selten

Was machst du eigentlich? Beschreibe deinen Beruf in drei Sätzen.

Ich positioniere Experten als Marken, von Rednerinnen über Manager bis Executives.
Ohne Awareness und Positionierung wird man nicht wahrgenommen. Und genau darum geht es. Wir arbeiten vor allem mit Executives an der Positionierung der Leader von morgen.
Entscheidend für mich sind hier der eindeutige Expertenstatus, Leidenschaft und die Authentizität, d.h. auch die Werte, die Führung künftig haben sollte.

Erzähl bitte mehr von dir. Wie bist du dahin gekommen? Welche Entscheidungen hast du warum getroffen?

Im Laufe meiner früheren Managementrollen im Marketing bei Unternehmen wie Siebel, Adobe und auch der Software AG habe ich gemerkt, dass es nicht mehr darum geht, „überzuperformen“, noch einen Award einzufahren, sondern dass die Sichtbarkeit die größte Rolle für die Karriere spielt. Mein Buch „Der Phönix Effekt“ hat sicher auch dazu beigetragen, dass ich viel auf die Bühnen stand. Das half, dass sich mein Bekanntheitsgrad in der Branche sichtlich verändert hat, und später auch über die Branche hinaus.

Was bedeutet Karriere für dich?

Es bedeutet für mich immer wieder neue Aufgabenstellungen zu meistern und dass brauche ich. Ich bin ein neugieriger Mensch und ich wollte immer wieder mehr wissen und Dinge nicht x-fach wiederholen müssen. So kam ich auch zum Querdenken und Innovieren.
Aber Karriere bedeutet für mich auch Macht zu bekommen und damit vor allem Einfluss nehmen zu können. Denn nur dann bin ich auch in der Lage zu verändern und zu bewegen. Das treibt mich an.

Übrigens haben wir gerade unseren jährlichen Summit, den wir in diesem Jahr gemeinsam mit der Deutschen Bahn zum Thema Innovating Leadership organisiert haben, hinter uns – und hier spielte das Thema „Essen“ auch eine wichtige Rolle. Wir hatten am Vorabend ein Dinner mit über 120 überwiegend weiblichen aber auch männlichen Führungskräften und einer großartigen Dinnerspeech von Brigitte Witzer zum Thema „Fleißlüge“. An diesem Abend wurde einmal wieder überdeutlich, wie wichtig Netzwerken für die Karriere ist und wie viel leichter das geht, wenn es auf Augenhöhe, in einem entspannten Umfeld, jenseits des Büros, mit ambitionierten, außergewöhnlichen Menschen bei einem guten Essen und einem guten Glas Wein passiert.

Vereinbarkeit: War oder ist das ein Thema für dich?

Wenn die Frage nach dem Privatleben gemeint ist, dann finde ich es eine wichtige Frage für die Partnerschaft und/oder Familie. Ich hätte meinen Weg nicht so konsequent entwickeln können, wenn ich nicht einen sehr unterstützenden Partner hätte. Das ist für mich die Grundbedingung, damit der Alltag leicht wird und nicht ein ständiger Abstimmungskampf ist.

Noch ein paar Tipps für unsere Leserinnen:

  • Lieblingsblog: Saal Zwei und euer Magazin lese ich regelmäßig – die würde ich jetzt aber nicht mehr als Blogs bezeichnen. Gut gefällt mir auch die Chefin von Zeit-Redakteurin Tina Groll. Bei den Unternehmensblogs finde ich den Daimler-Blog und den Valtech-Blog gut gemacht.
  • Buch, das dich in letzter Zeit beeindruckt hat oder das du gern lesen möchtest: Die Entdeckung des Himmels – Harry Mulisch – eines der besten Bücher, dick und deshalb sehr urlaubsgeeignet
  • Mit welcher Person, lebend oder bereits gestorben, würdest du gern einmal Essen gehen? Zaha Hadid

Noch mehr Mittagessen? Kannst du haben:

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