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Mit dem Bloggen Geld verdienen

Ein Traum? Bloggen als Business. Bild: rawpixel/pixabay.com

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„Und davon kannst Du leben?“ – die ungläubigen Blicke dürften jeder hauptberuflichen Bloggerin mehr als bekannt sein. Zwar gibt es mittlerweile immer mehr Menschen, die mit dem eigenen Blog Geld verdienen, sei es in Vollzeit oder als Nebenverdienst, dennoch haben vor allem ältere Menschen und sogar die Finanzämter oft noch Schwierigkeiten mit der Vorstellung des „Bloggens“ als Arbeitsmodell. Mit dem Bloggen Geld verdienen? Ja, das geht!

Bild: rawpixel/pixabay.com

Aber niemand hat behauptet, dass es einfach wäre, verrät Ute Blindert in ihrem Beitrag „Bloggen als Business“. Um einen erfolgreichen Blog ins Leben zu rufen, bedarf es ausgefeilter Online-Marketing-Kenntnisse und einer Nische, die sowohl ausreichend Leser als auch Werbetreibende erreicht.

Einen Blog zu erstellen, ist mittlerweile einfach. Für manch eine Influencerin hat sogar das Instagram-Profil für den Durchbruch ausgereicht. Das sind aber Ausnahmefälle und in der Regel Geschichten aus der Zeit, in der der Konkurrenzdruck auf YouTube, Instagram, Facebook, Google & Co noch weniger groß war. Wer hingegen heutzutage „Blog“ in die Suchmaschine eingibt, wird geradezu überflutet mit Ergebnissen. Wobei die meisten Menschen ja eher nach anderen Stichworten suchen würden;-)

Klar ist aber auch: Sei es ein Fashion-, Reise-, Food-, Fitness- oder sonstiger Blog: Wer damit ein nennenswertes Einkommen erzielen möchte, muss schon etwas mehr leisten als das unregelmäßige Hochladen von Bildern, Texten oder Videos auf eine Online-Plattform.

Der erste Schritt ist leicht: Einen eigenen Blog erstellen in wenigen Minuten

Der Blog ist für viele hauptberufliche Influencerinnen ihre Haupteinnahmequelle – wenn auch nicht die einzige. Selbst wer über Instagram, Snapchat oder einen anderen Kanal Bekanntheit erlangt hat, eröffnet oft früher oder später einen eigenen Blog. Wieso? Ganz einfach: Weil bei diesem viel mehr Möglichkeiten für das Marketing zur Verfügung stehen und dieser den Dreh- und Angelpunkt für die Followerinnen darstellt. Außerdem – und das ist das wichtigste Argument: Ein selbst gehosteter Blog ist unabhängig von den Launen eines Fremdanbieters wie Facebook, WordPress oder Instagram. Wer jetzt ungläubig staunt, denke einmal an das Schicksal von myspace.com oder StudiVZ zurück.

Ein Blog selbst ist denkbar einfach zu erstellen. Mittlerweile gibt es dafür zahlreiche Tools, oftmals sogar kostenfrei, welche kaum technische Kenntnisse erforderlich machen und so die Erstellung eines Blogs auch für Laien in wenigen Minuten ermöglichen. Wer will, kann via Google oder andere Suchmaschinen nach einem geeigneten Tool suchen.

Viele Blogger setzen hingegen gleich auf WordPress. Hierbei handelt es sich um das beliebteste Content Management System der Welt, auch – aber längst nicht nur – im Bereich der Blogs. Es bietet sowohl vorgefertigte Designs und die Möglichkeiten zu einer kostenlosen Domain für Anfänger als auch zur Implementierung in einen eigenen Webauftritt mit individueller Programmierung.

Auf gut Deutsch: Jeder Mensch kann mit WordPress den Blog seiner Wünsche erstellen. Wer Hilfe benötigt, wird auf YouTube sowie im World Wide Web bei entsprechenden Tutorials fündig. So dauert das Aufsetzen des eigenen Blogs in der Regel nur wenige Minuten. Doch das ist nur der Beginn.

Tipp: Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, sollte direkt von Anfang an auf einen ordentlichen Hoster und eigenen Webspace setzen. Das sieht direkt professioneller aus und sorgt auch für höhere Sicherheit und Schnelligkeit. Wobei tatsächlich einige der erfolgreichsten Bloggerinnen mit einem einfachen Blogspot- oder WordPress-Blog angefangen haben.

Finde deine Nische als Bloggerin!

Um deine Leserinnen auch tatsächlich zu begeistern, braucht es mehr als einen aus vorgefertigten Bausteinen geschusterten Blog mit mittelmäßigen Inhalten. Erst einmal brauchen Design, Content & Co ein entsprechendes Konzept. Wer über Mode bloggen möchte, sollte auch – zumindest zu Beginn – beim Thema Fashion bleiben. Wer einen Reiseblog startet, muss spannende Reiseberichte online stellen. Und wer einen Fitness-Blog ins Leben ruft, sollte natürlich auch selbst entsprechend sportlich sein.

Prinzipiell gibt es beim Bloggen keine Tabus. Jeder Mensch kann darüber schreiben, was ihn selbst am meisten interessiert. Es gilt also, seine eigene Nische zu finden und die Leserinnen zu begeistern. Denn nur, wenn ihnen der Blog auch einen Mehrwert liefert, werden sie die Zeit investieren, um zurückzukehren. Ein solcher Mehrwert kann Inspiration sein, Motivation, Information, und und und…

Ein guter Blog meistert also den Spagat zwischen den Interessen der Leserinnen und der Authentizität der Bloggerin beziehungsweise des Bloggers. Es geht darum, die eigene Stimme zu finden und entsprechende Inhalte interessant aufzubereiten. Dann kann sogar ein Blog über Staubsauger erfolgreich werden und Geld generieren. Dies macht jedoch auch deutlich: Bis ein Blog als Business funktioniert, kann es dauern. Denn ob, wann und in welcher Höhe sich Geld mit einem Blog verdienen lässt, ist zu Beginn nicht mit Sicherheit vorherzusagen – und es kann auch später immer mal wieder Durststrecken geben. Prinzipiell gilt: Je mehr Leserinnen ein Blog zählt, umso mehr ist er für Werbetreibende wert, desto mehr Einnahmen können daraus resultieren.

Kein erfolgreicher Blog ohne erfolgreiches Online-Marketing

Genau das ist aber häufig des Problem: Es gibt unzählige – durchaus qualitativ hochwertige – Blogs im Internet, die nur wenige Leser haben. Sie gehen in der Masse unter und erreichen ihre Zielgruppe nicht. An dieser Stelle kommt das Online-Marketing ins Spiel. Wer mit seinem Blog erfolgreich werden will, muss das kleine Einmaleins der Vermarktung im World Wide Web kennen, sei es über Social Media, Suchmaschinen oder Mailings.

Bei vielen erfolgreichen Influencerinnen waren diese Kenntnisse zu Beginn auch noch nicht vorhanden. Bloggen nach dem Motto „Learning by Doing“ ist also durchaus möglich. Wie bei dem Webhosting empfiehlt es sich durchaus, sich bei dem ein oder anderen Thema Unterstützung zu holen, vor allem wenn es um rechtliche oder steuerliche Fragen geht, zum Beispiel, um teure Abmahnungen zu vermeiden. Auch Unterstützung im Bereich Online-Marketing kann sich lohnen. Zudem macht das Bloggen ja auch schlichtweg mehr Spaß, je größer die Community ist und je schneller diese wächst.

Viele Bloggerinnen können oder wollen aber zu Beginn nicht viel Geld in ihren Blog investieren. Aus diesem Grund bietet GetResponse mittlerweile ein spezielles Blogger-Programm an. Interessierte Blogger können sich kurzerhand anmelden und dadurch folgende Kooperation eingehen: Sie können die professionellen Tools aus dem Bereich Online-Marketing kostenfrei nutzen und müssen im Gegenzug innerhalb eines halben Jahres eine Erwähnung platzieren, sei es direkt auf dem Blog, in einem Social-Media-Kanal oder auf einem anderen Weg. Auch wenn sich mit dem Bloggen also vielleicht nicht vom ersten Tag an das große Geld machen lässt, haben Interessierte mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, auch ohne (große) finanzielle Investitionen einen professionellen Blog ins Leben zu rufen, sich im Online-Marketing zu üben und so vielleicht doch noch eines Tages den großen Durchbruch und damit den Sprung ins hauptberufliche Bloggen zu schaffen.

Linktipps:

  • Ein klasse Artikel von Esra Eren auf ihrem Blog „Nachgesternistvormorgen“: Bloggen als Business
  • Wer mal ein besonders gelungenes Beispiel finden möchte, sollte sich mal das Blog „Texterella“ von Susanne Ackstaller anschauen – super sympathisch!

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