Karriere & Entwicklung

Mittagspause am Mittwoch: Natascha Wegelin aka Madame Moneypenny

Natascha Wegelin aka Madame Moneypenny. Bild: Jacqueline Häußler

Werbung

Zu Gast heute in der „Mittagspause am Mittwoch“: Natascha Wegelin. Natascha ist als Unternehmerin bekannt unter ihrem Namen „Madame Moneypenny“. Auf ihrem Blog, im Podcast und mit einer wachsenden Community setzt sie sich für mehr kluge Geldgedanken für Frauen ein. Dabei geht es oftmals mehr um Glaubenssätze und mangelndes Selbstvertrauen als um das eigentliche Wissen, findet Natascha. Warum sie alles einfach hält und was die Zahl 17 bedeutet, kannst du hier im Video sehen. 

In der Rubrik „Mittagspause am Mittwoch“ stellen wir regelmäßig Menschen, vor allem Frauen, aber auch Männer, vor, die uns inspirieren und die wir unseren Leserinnen gern vorstellen möchten. Anlass für unser Gespräch ist die Mittagspause, die man ja am besten nicht allein verbringt. Du als unser Gast leistest unseren Leserinnen also virtuell Gesellschaft.

Ute Blindert: Wir haben Mittwoch, 12 Uhr. Das heißt, es ist Zeit für unsere Mittagspause am Mittwoch. Und ich freue mich ganz besonders, dass ich heute hier keine Lady habe, sondern eine Madame: Madame Moneypenny aka Natascha Wegelin, Ruhrpottkind, jetzt in Berlin, heute hier in unserer Mittagspause am Mittwoch. Vielen herzlichen Dank! Schön, dass du dabei bist, Natascha.

Natascha Wedelin: Danke für die Einladung. Schönes Format. Ich bin schon sehr gespannt.

Ute Blindert: Dann lass uns mal mit den ganz klassischen Fragen starten. Was isst du denn heute Mittag?

Natascha Wedelin: Das ist eine fiese Frage. Ich weiß es – ehrlich gesagt – noch nicht.  Ich sitze tatsächlich gerade in der Küche und gucke so ein bisschen auf den Herd. Ich glaube, da sind noch Reste von gestern. Ich weiß nicht mal, was da gekocht wurde. Aber ich glaube, ich werde gleich noch mal losgehen und mir einfach ein bisschen Gemüse kaufen und so eine Gemüsepfanne machen. Gemüse, Gemüse, Gemüse.

Ute Blindert: Gemüse, Gemüse, Gemüse. Das heißt vegetarisch oder Fleisch?

Natascha Wegelin: Vegetarisch.

Ute Blindert: Und Latte oder grüner Tee?

Natascha Wegelin: Grüner Tee. Ich trinke gar keinen Kaffee.

Ute Blindert: Kein Berlin-Style „Cold Brew“?

Natascha Wegelin: Um Gottes Willen. Nee. Mit Kaffeetrinken habe ich nie angefangen. Er schmeckt mir auch nicht sonderlich gut. Zwischendurch probiere ich mal und denke, was habt ihr eigentlich immer alle so, ist total bitter.

Ute Blindert: Cocktail oder Bier?

Natascha Wegelin: Ich trinke keinen Alkohol. Es gibt natürlich auch beides unalkoholisch, aber ich würde das alkoholfreie Weizen präferieren.

Ute Blindert: Also kein Pilzken?

Natascha Wegelin: Nee. Ganz, ganz, ganz, ganz selten. Ich bestelle immer alkoholfreies Bier.

Ute Blindert: Ausgehen oder kochen?

Natascha Wegelin: Oh! Tendenziell ausgehen. Kommt auf meinen Energielevel drauf an, also, ob ich Bock habe auszugehen. An einem normalen Tag würde ich lieber gut auswärts essen gehen, anstatt selber zu kochen.

Ute Blindert: Okay, trotz der Reste auf deinem Herd?

Natascha Wegelin: Ja, wenn die da sind, esse ich die auch.

Ute Blindert: Nächste Frage: Beschreibe deinen Beruf in 3 Sätzen.

Natascha Wegelin: Spannende Frage.

Ute Blindert: Bei dir fand ich spannend, dass du sehr jung Unternehmerin geworden bist.

Natascha Wedelin: 25 war ich. Ja.

Ute Blindert: Wie kam das?

Natascha: Gute Frage. Ich habe gesehen, dass da etwas nicht so war, wie es sein sollte und dann habe ich es gemacht und mein erstes Unternehmen wg-suche.de gegründet, für das ich auch heute noch sowohl als Gesellschafterin wie auch als Geschäftsführerin tätig bin.

Ich dachte einfach: Ah Mist, warum gibt es das nicht? Warum macht das keiner? Okay, dann mache ich es halt und gucke mal, wie weit ich komme. Ohne Businessplan, wir haben es einfach gemacht. Frei nach dem  Motto: Wenn es nicht klappt, können wir immer noch in einen festen Job zurück.

Genau so war das bei Madame Moneypenny. Warum gibt es das nicht so? Dann muss ich es halt machen. Und dann habe ich es halt gemacht. Man könnte auch sagen: Es gab einen „Pain“ – und dann heißt es: „Scratch Your Own Itch“! Minikurze Marktanalyse und dann starten.

Ute: Dir ist also ganz persönlich aufgefallen, dass es in Geldfragen keine gute Beratung gibt. Hast du dich noch weiter ausgetauscht, zum Beispiel mit Freundinnen oder anderen Frauen im Netzwerk?

Natascha: Sowohl als auch. Damals habe ich über eine Maklerin eine private Rentenversicherung abgeschlossen. Diese Verträge sind nicht dafür gemacht, sie zu verstehen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass die Gebühren so hoch sind, dass meine Beraterin verdiente, ich aber nicht vorsorgte.

Also habe ich versucht, mich selbst über das Thema Altersvorsorge zu informieren. Dann landet man schnell bei Aktien etc. Also war ich schnell beim Selbermachen, eigenem Vermögensaufbau, denn auf den Staat ist kein Verlass. Also habe ich mich auf die Suche begeben, mich aber nie so richtig abgeholt gefühlt.

Außerdem fragte ich mich: Wo sind denn die anderen Frauen? Es muss doch noch mehr Frauen so geben, die sich vom Sparkassen-Berater, Blogs oder YouTube-Kanälen nicht abgeholt fühlen. Es gab zwar eine Handvoll Angebote, aber mir fehlte eine „Schritt-für-Schritt“-Anleitung mit Bezug auf meine Biografie als Frau.

Also habe ich mich durchgewühlt, durchgeackert, monatelang durch diesen Informationsdschungel, und auf diesem Weg auch mit Freundinnen gesprochen. Viele sagten dann: „Ach ja, gar nicht.“, „Müsste ich mich auch mal drum kümmern.“, „Macht mein Mann, macht mein Freund, macht mein Papa.“ Ich dachte dann: „Es kann doch nicht sein, dass alle sich kümmern wollen, es aber nicht machen.“ Es wird ja auch nicht einfacher, je länger man wartet. Also habe ich begonnen, Bücher zusammenzufassen, über Spartipps zu bloggen. Und 4 Jahre später sind wir jetzt da, wo wir sind.

Ute: Von außen wirkt es, also hättest du einen klaren Plan gehabt …

Natascha: Nee.

Ute Blindert: Hast du den später entwickelt, als du merktest: Das könnte was sein?

Natascha: Eher Letzteres. Als ich angefangen habe zu bloggen, hatte ich keine unternehmerischen Absichten. Bei keinem meiner beiden Unternehmen, gab es vorher eine Business-Idee. Es war immer problembezogen. Daher liebe ich Probleme! Viele Menschen wollen ja keine Probleme haben. Aber wenn du unternehmerisch tätig sein willst, sind Probleme toll.

Bei beiden Unternehmen dachte ich: Das nervt, dass es das nicht gibt. Warum gibt es das nicht? Ich bleibe dann aber nicht stecken, sondern fange an. Ich habe keine Ahnung, warum das bei mir so ist – ich komme gar nicht aus einer Unternehmerfamilie. Vielleicht ein Gendefekt, der bei mir zum ersten Mal aufgetreten ist. [lacht] So habe ich angefangen, bei Madame Moneypenny mit noch weniger Planung als bei wg-suche.

Natascha: Ich habe also Artikel veröffentlicht und irgendwann den Newsletter gestartet. Lustigerweise habe ich gestern in meine Newsletter-Statistik geguckt: Am 10. Dezember 2015 ist der allererste Madame-Moneypenny-Newsletter erschienen. Er ging an 17 Abonnentinnen, 9 haben ihn geöffnet und 2 haben auch auf den Link geklickt. Und ich weiß noch, dass diese 2 Klicks von mir waren – ich musste ja noch testen.

Es gab also keinen Plan, aber ich habe dann wohl zur richtigen Zeit gemerkt: Ah okay, da ist noch viel mehr drin. Meiner Meinung nach sind Unternehmen die effektivste Art, etwas zu bewegen und die Welt zu verändern. Das sind keine NGO oder Vereine, sondern ein gut funktionierendes Unternehmen mit einem schönen Purpose (Ziel, Anm. der Red.). Das ist das Beste, was dir, deinen Mitarbeitern, deinen Kunden, der Welt, passieren kann.

Als ich also merkte, dass der Markt an mir zieht, habe ich den Faden aufgenommen. Es kamen ja Journalistinnen auf mich zu, meine Community wünschte sich ein eBook. Vor anderthalb Jahren habe ich mich bewusst hinters Steuer gesetzt – jetzt gehe ich proaktiv voran. und habe Ich so: Ja, okay, können wir machen. So ist es eigentlich mehr gekommen.

Ute: Hast du das Gefühl, dass mit Madame Moneypenny eine Bewegung entsteht? Oder gibt es immer noch Frauen, die sagen, das ist zu kompliziert für mich? Welchen Denkmustern begegnest du und wie könnte man die aufbrechen?

Natascha: Irgendwann hat eine Frau aus der Community das Ganze mal als Bewegung bezeichnet. Ich selbst wäre da gar nicht drauf gekommen, aber ich fand es schön. Eine Bewegung hat ja was mit einem Miteinander zu tun, man schafft es zusammen, man steckt andere damit an. Das braucht man einfach, wenn man wirklich viel verändern will, gerade in den Köpfen. Ich als Einzelperson kann das ja gar nicht schaffen oder ich bräuchte 200 Jahre – und wir wollen ja schneller zum Ziel kommen.

Das heißt jetzt nicht, dass schon alles geregelt ist, sonst wäre ich ja arbeitslos. Was auch okay wäre, denn dann hätte ich meine Mission erfüllt. Damit könnte ich sehr gut leben.

Die Denkmuster, die mir hauptsächlich begegnen, lassen sich auf das Thema Selbstbewusstsein zurückführen. Ich merke immer mehr, dass das Wissen nicht das Entscheidende ist, sondern das Vertrauen, es selbst zu schaffen. In der Lage zu sein, dieses Wissen zu verarbeiten und die einzelnen Schritte zu gehen. Damit beschäftige ich mich 90 Prozent meiner Zeit. Ich erkläre ja nicht auf Instagram, was ein ETF ist. Das kann man googeln, dafür braucht mich kein Mensch. Google it! Geht schneller. Meine Aufgabe ist es mehr, Ängste zu nehmen. Ängste wie: „Kann ich nicht, weiß ich nicht, bin ich zu doof.“, „Ich bin eh eine Frau.“, „Ich war noch nie gut in Mathe.“ Da bin ich ein guter Referenzpunkt, weil  auch kein Finance studiert oder eine Banklehre gemacht habe. Ich habe vorher was ganz anderes gemacht und mir alles selbst beigebracht. Und wenn ich mir das selbst beibringen kann, dann können auch andere von mir lernen.

Damit sind alles Ausreden abgehakt, denn ich bin das lebende Beispiel, dass es funktioniert. Wichtig ist also im Business, aber auch in anderen Bereich: Was glaube ich, wozu ich in der Lage bin, was traue ich mir selbst zu? Bei vielen Frauen gehen da schon vorher die Klappen runter – unterbewusst natürlich. Um diese Denkmuster geht es.

Ute: Oft macht man als Frau ja auch ernüchternde Erfahrungen, wenn man von seiner Geldanlage berichtet: Ich kenne es, dass einem gern mal erklärt wird, dass ETF uncool seien oder deine Aktien langweilig.

Natascha: Was du gerade beschreibst, ist schon ganz am Ende der Entwicklung: Davor müssen die meisten Frauen schon mal so 10, 15 negative Glaubenssätze überspringen und im Freundeskreis fechten oder mit Papa, der immer noch erzählt, dass er so viel Geld mit Telekom-Aktien verloren hat. Aktien sind ja gern mal Teufelszeug und gefährlich. Das bekommst du dann gerade von den Leuten zu hören, die keine Ahnung haben, weil sie sich nicht mit dem Thema beschäftigt haben.

Daher finde ich den Community-Gedanken so wichtig, denn mit der eigenen Kultur kannst du dann einen Gegenpol bilden. Mittlerweile sind in der Facebook-Gruppe an die 60.000 Frauen drin. Hier kannst du nachfragen und dir Bestätigung holen.

Frauen machen ja schon tendenziell ihre Hausaufgaben und lernen erst einmal viel. Aber die Veränderung des Money-Mindset ist wichtig. Diesen Veränderungsprozess muss aber jede selbst gehen.

Ute: … will da noch mal einhaken. Das eine ist ja der innere Prozess, es geht aber ja auch um das Außen. Du hast dabei von Verhandeln in der Partnerschaft gesprochen, damit Frauen auch die Ressourcen zum Investieren haben.

Natascha: Der erste Tipp ist immer: Augen auf bei der Partnerwahl! Das kann ich gar nicht häufig genug sagen. Wie macht man die Augen auf bei der Partnerwahl? Indem man sich am besten am Anfang sehr transparent darüber austauscht: Wo will ich finanziell hin? Wo willst du hin? Und wo wollen wir hin? Wenn wir das noch nicht wissen, sollen wir das zusammen erarbeiten, so dass von vornherein klar ist, hier ist niemand abhängig vom anderen. Du hast dein eigenes Konto, ich habe mein eigenes Konto, wir haben ein gemeinsames Konto.

Das lässt sich als Basis einrichten. Da merkt man schnell, wenn einem ein nicht-feministischer Mann (oder Frau) gegenübersitzt, der dann sagt: „Finde ich jetzt nicht so gut, wenn du ein eigenes Konto hast.“ Da würden bei mir ja schon alle Alarmglocken der Welt angehen. Das kann man auch besprechen, wenn man noch nicht zusammenwohnt, Kinder hat und noch nicht verheiratet ist.

Auch in der Partnerschaft muss man verhandeln. Das hat ja verschiedene Facetten und geht schon beim Haushalt los: Warum ist Haushalt Frauenaufgabe? Ja, muss man irgendwie aufteilen, muss man organisieren. Warum ist es so selbstverständlich, dass die Frau zuhause bleibt, wenn ein Kind ansteht? Aus biologischen Gründen die erste Zeit, alles klar, aber danach, muss ich dann wirklich irgendwie 5 Jahre zuhause bleiben, 10 Jahre Teilzeit?

Wenn die Antwort lautet, ja, das wollen wir gemeinsam so, ist das vollkommen in Ordnung. Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass Frauen gar nicht wissen, was sie da wollen. Und sich auch nicht trauen, erstens, das für sich selber mal zu analysieren, was will ich eigentlich, weil es vielleicht abseits dessen ist, was Mama und Papa gemacht haben oder was alle anderen im Freundeskreis machen. Das mal zu hinterfragen.

Und dann zweitens, das auch zu artikulieren, für sich selber einzustehen und zu sagen: Gut, das ist ja schön, dass wir jetzt hier irgendwie ein Kind planen, aber was ist eigentlich danach? Also können wir da mal drüber reden? Können wir das mal irgendwie zusammen planen, was danach eigentlich passieren soll?

Ute: Es geht also schon darum, sich relativ unromantisch mit einer Excel-Tabelle hinzusetzen und zu sagen: „Wenn ich 3 Jahre zuhause bleibe und danach nur 70 Prozent arbeite, bedeutet das für mich Rentenabschläge von Summe X. Das heißt, wir müssen überlegen, das Ganze privat auszugleichen.“

Natascha: Genau so. Im Ehegesetz steht das Wort Liebe nicht ein einziges Mal. Liebe und Romantik kommen da nicht vor. Eine Ehe ist erstmal eine Wirtschaftsgemeinschaft und da kann man auch mal Zettel und Stift oder eine Excel-Tabelle benutzen, weil es auch einfach darum geht: Was, wenn sich diese Wirtschaftsgemeinschaft wieder trennt?

Ute: Ein Ehevertrag wäre wichtig, aber nur sehr wenige Paare haben einen.

Natascha: Genau.

Ute: Kommen wir mal zur Geldanlage. Ich muss also eine Idee entwickeln, wo ich überhaupt hinwill. Von da ausgehend muss ich mir ein Budget setzen.

Natascha: Es geht ums Rückwärtsrechnen: Wie viel Geld will ich wann haben? Punkt! Dann muss ich mir überlegen: Was muss ich dafür heute tun? Und dann muss ich das machen. Wenn ich jetzt sage, Altersvorsorge ist mein Ziel, da meine Rentenlücke 1.000 Euro im Monat beträgt, muss ich mich fragen, wo die denn herkommen soll?

Die meisten sagen ja: „50 Euro im Monat werden schon irgendwie reichen.“ 20 Jahre später gucken sie aufs Konto und denken: „Oh, jetzt wird’s aber knapp.“ Deswegen ist der Schritt so wichtig, sich zu fragen, was muss ich heute sparen, um „am Ende“ in meinem Rentenalter auch vernünftig über die Runden zu kommen.

Ute: Das kann frustrierend sein, wenn du anfängst, dich richtig damit auseinanderzusetzen. Da kommen hohe Summen heraus?

Natascha: Absolut. Da können große Summen herauskommen, aber es nützt ja nichts. Jetzt zu sagen, die Summe ist zu groß, ich mache besser nichts – das ist der absolute Mega-Fail.

Ute: Also heißt es: Anfangen und weiter darüber nachdenken, wie ich die Stellschrauben ändern kann?

Natascha: Ja.

Ute: Hast du noch etwas, was du gerne den Leserinnen von Business Ladys mitgeben möchtest?

Natascha: Ja. Am Jahresende sollte man sich mal Zeit für sich selbst nehmen und für sich reflektieren: Wie ist das Jahr so gelaufen? Wie bin ich in meinem 5-/25-/50-Jahresplan so unterwegs? Wenn noch nicht, dann sollte man sich da vielleicht mal damit beschäftigen.

Dabei geht es nicht um die komplette Planung, sondern mehr um die Vision. Unternehmerinnen kennen das oft fürs Unternehmen, aber man braucht es auch als Person. Ich selbst arbeite auch immer wieder daran. Das ist ja nichts, was man einmal macht und dann in die Schublade legt. Stattdessen hole ich es immer mal wieder heraus und arbeite daran.

Dann muss man mit kleinen Schritten anfangen. Oft fühlt man sich entmutigt, wenn man sieht, was andere schon erreicht haben. Dahinter steckt aber eben schon ganz viel Arbeit. Am Besten, man schaltet das Vergleichen aus. Wie gesagt, ich bin auch mit 17 Newsletter-Abonnentinnen gestartet. Man fängt immer bei 0 an. Alle fangen immer bei 0 an. Dann sind es 5, dann sind es 17, dann sind es 35 und dann sind es irgendwann 50.000 – wenn du dranbleibst.

War ein langes Schlusswort.

Ute: Danke. Alles Gute für die nächste Zeit und ein gutes, fantastisches, unternehmerisches, persönliches Jahr 2020.

Natascha: Danke, danke. Das wünsche dir und allen Business Ladys natürlich auch. Und auch allen Nicht-Business-Ladys.

Ute: Und allen Moneypennys.

Natascha: Und allen Moneypennys sowieso. Genau.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.