Stil

Im Beruf: Wie seriös muss es sein?

Hemdblusenkleid von Kleidung Johanna Lutz

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Frauen in Führungspositionen oder solche, die als Absolventin noch dorthin kommen möchten, fällt es immer noch nicht leicht, seriös und kompetent zu wirken. Männer haben es mit ihrem Business-Outfit aka Anzug leichter. Doch mit ein wenig Grundwissen über die Wirkung von Äußerlichkeiten kann man seine Wirkung leicht beeinflussen.

Haare und Make-up

„Ich kann mich ja nicht jedem anpassen!“, sagst du dir – durchaus zu Recht. Wenn du also gern deine langen Haare offen trägst, ist das grundsätzlich in Ordnung. Solange du dir über die Wirkung im Klaren bist.

Denn es bleibt dabei: Frauen mit kurzen oder hochgesteckten Haaren werden als intelligenter wahrgenommen als mit offenen Haaren. Du kannst dies auch einmal selbst ausprobieren, am besten vor einer Kamera: Halte eine kurze Rede mit offenen Haaren. Dann eine mit hochgesteckten Haaren. Du wirst verblüfft sein: Dein Gesicht wirkt offener und klarer, wenn die Haare nicht ins Gesicht fallen.

Hat man sich erst einmal im Unternehmen etabliert, werden diese Vorurteile abgebaut. Doch wer in ständigem Kontakt zu neuen Kunden und Geschäftspartnern steht, kann zumindest in der konkreten Situation darauf achten. Am wichtigsten bleibt jedoch, dass du dich mit deiner gewählten Frisur wohl fühlst. Denn nur dann wirkt frau auf das Gegenüber auch selbstbewusst und authentisch.

Beim Make-up hingegen ist eine übertriebene „Kriegsbemalung“ wenig seriös. Wer es sich leisten kann und sich wohlfühlt, kann auch ungeschminkt den Arbeitstag bestreiten. Gegen ein dezentes und weitestgehend natürliches Make-up ist aber nichts einzuwenden. Wenn man an einem stressigen Tag gehörig ins Schwitzen kommt, kann man dem Hautglanz am besten durch ein gutes Puder entgegenwirken.

Kleidungsstil = Ausdruck der Persönlichkeit

Für das Büro lohnt es sich, in hochwertige Stoffe und gut sitzende Schnitte zu investieren. Schließlich ist man in einer höheren Position auch Repräsentantin des Unternehmens. Ein edler Hosenanzug ist für die richtige Businesskleidung ein Grundbestandteil. Dieser muss aber nicht langweilig und konservativ wirken.

Schließlich sollst du die eigene Persönlichkeit nicht vollends aufgeben. Ein paar farbige Accessoires und schöner Schmuck ganz nach deinem individuellen Geschmack zeugen von Stil, Klasse und nicht zuletzt auch von Durchsetzungsvermögen und Kompetenz. Dabei ist es wichtig, ein gesundes Mittelmaß zwischen persönlichen Vorlieben und geltendem Dresscode zu finden.

Fazit:

Es geht auch im Berufsalltag nicht darum, sich für gängige Klischees und gesellschaftliche Erwartungen zu „verkleiden“. Trotzdem muss Frau sich ein wenig anpassen, um in der Männerdomäne „Führungsposition“ bestehen zu können.

Buchtipps & Links:

Ute Blindert ist chronisch neugierig und liebt die Themen Karriere, Arbeitsmarkt und digitaler Wandel. Darüber spricht sie gern mit und vor Menschen. Wenn sie sportlich gut drauf ist, schwimmt sie an die 10 km in der Woche. Was ihr noch fehlt zum Glück: eine perfekte Rollwende.

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