Geld & Gehalt

Geld anlegen, aber wie?

Startkapital. Bild: Eva Wagner

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Die Sparfüchse der Nachkriegszeit, unsere Großeltern, haben es uns noch vorgelebt und immer Geld für schlechtere Zeiten zurückgelegt. Sparfüchsin müssen Sie jetzt nicht werden und knauserig mit jedem Cent umgehen. Lesen Sie,  wie Sie Ihr Geld clever für Notlagen oder besondere Investitionen zurücklegen.

Wieso überhaupt Rücklagen schaffen?

Finanzielle Rücklagen schaffen Sicherheit und noch wichtiger: Unabhängigkeit. Betrachten Sie es als ein Sicherheitsnetz, das Sie zur Not auffängt, falls Ihr Drahtseilakt „Karriere“ mal nicht so ganz gelingt. Diese Sicherheit stärkt wiederum Ihr Selbstvertrauen im Berufsleben. Viele Frauen verlassen sich allerdings noch zu sehr auf ihren Partner, der sie schon auffangen wird. Doch „ein Mann ist kein Vermögen „, plädiert die Autorin Stefanie Kühn, die in ihrem gleichnamigen Ratgeber Tipps für den Umgang mit Geld gibt. Auch sie rät, dass Frau sich erst einmal eine finanzielle Rücklage schaffen soll. Doch welche Kontoart kann was?

Rücklagen auf dem Girokonto?

Das Girokonto als Spardepot ist aus mindestens zwei Gründen keine gute Idee. Zum einen verlangt es Ihnen sehr viel Disziplin und auch Organisationsaufwand ab, jeden Monat zu schauen, wie viel Einkäufe noch von Ihrem derzeitigen Monatsgehalt abgehen und wann sie schon in die Rücklage hineinreichen. Da werden Sie spätestens bei der Buchhaltung für die Steuererklärung irgendwann den Überblick verlieren. Zum anderen bekommen Sie für das Geld auf dem Konto keine Zinsen. Größere, einmalige Abhebungen sind vom Girokonto meistens nicht möglich, oft haben die Konten ein Limit von etwa 3.000 Euro. Eine finanzielle Rücklage muss allerdings mehr sein, schließlich sollten Sie davon auch teure Anschaffungen leisten können.

Was kann ein Tagesgeldkonto?

Auf einem Tagesgeldkonto können Sie unkompliziert Ihr Geld zu attraktiven, festen Zinssätzen zurücklegen und bekommen die angefallenen Zinsen pro Quartal ausgezahlt. Ein Tagesgeldkonto hat meist keine Mindesteinlage oder Gebühren und Sie können täglich über Ihr Geld verfügen. Dies lohnt sich auf jeden Fall als Notgeldkonto, auf dem Sie am besten zwei bis drei Monatsgehälter für den Anfang zurücklegen sollten.

Was kann ein Festgeldkonto?

Das Festgeldkonto ist eher für die langfristige Geldanlage gedacht, ähnlich wie ein Bausparvertrag. Für eine bestimmte Laufzeit von sechs Monaten oder auch einem Jahr legen Sie das Geld fest und gebührenfrei auf dem Konto an. Es besteht meistens eine Mindesteinlage. Sie bekommen höhere Zinsen als beim Tagesgeldkonto, die nach Ablauf der Laufzeit gezahlt werden. Aber die Zinsen verringern sich, wenn Sie vor Ablauf über Ihr Geld verfügen. Teilabhebungen sind nicht möglich. Diese Geldanlage lohnt sich, wenn Sie wirklich auf etwas sparen möchten, so bekommen Sie hohe Zinsen und kommen nicht in Versuchung, das Geld doch auszugeben.

Weiterführende Informationen zu Tages- und Festgeldkonten finden Sie auf www.MoneYou.de, 10 Gebote zum Umgang mit Geld in diesem Artikel und Tipps für ein höheres Gehalt hier.

Mein Thema: Netzwerken in digitalen Zeiten für Unternehmer und Unternehmen. Dazu halte ich Vorträge + berate Unternehmer und Unternehmen. Mehr bei www.uteblindert.de, Bilanz.de, im Buch: „Per Netzwerk zum Job“ (Campus 2015) / Kölsch Hätz / #DMW-Aficionada / Rollwenden-Bezwingerin.

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