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Erfolgreich im Internet: Der eigene Versandhandel

Bild: Eva Wagner

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Laut dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels wickeln neun von zehn Verbrauchern ihre Einkäufe heutzutage über das Internet ab. Den größten Umsatz generieren dabei Branchenriesen wie Amazon oder Otto mit dem Verkauf von Kleidung, Elektrotechnik und Möbeln.

Aber auch viele stationäre Einzelhändler haben den Onlineversand für sich entdeckt. Wer seine Produkte über eine eigene Webseite vertreiben möchte, kann zum Beispiel einen Onlineshop eröffnen. Allerdings geht mit dem virtuellen Geschäft nicht nur große Verantwortung einher – man benötigt auch das technische Know-how, um einen Shop zu betreiben. Zudem sind HTML-Kenntnisse von Vorteil, des Weiteren sollte man mit den rechtlichen Grundlagen vertraut sein, die für jeden Shopbetreiber von großer Wichtigkeit sind, denn sie unterstützen die eigene Seriosität. Wem der Aufwand und das Risiko, mit seinem Onlineshop Verluste einzufahren, zu groß sind, der kann seine Produkte auch anderweitig im Internet vertreiben.

Profitieren von den Großen

Anstatt seinen eigenen Onlineshop zu eröffnen, kann man seine Produkte auch über andere Anbieter zum Verkauf anbieten. Auf Plattformen wie eBay oder dawanda zum Beispiel kann man sich registrieren, anschließend werden die Waren abfotografiert, im Detail beschrieben und online gestellt. Das gleiche Verfahren kann man auch bei dem Internetgiganten Amazon anwenden – ohne technische Vorkenntnisse. Nachdem der Onlineshop eingerichtet wurde, läuft die gesamte Abwicklung (vom Verkauf bis zur Zahlung) über die Plattform. Die einzige Aufgabe des Shop-Inhabers besteht darin, die verkauften Waren zu versenden. Daher ist es ratsam, sich für die entsprechenden Produkte hier einen großen Vorrat anzulegen.

Erfolg hat seinen Preis: Provision für Verkaufsplattformen

So einfach es auch ist, seine Waren über Plattformen wie eBay, dawanda und Amazon zu vertreiben, so hat dieser bequeme Service auch seinen Preis: Egal, über welchen Onlineshop man seine Produkte zum Verkauf anbietet – bei allen Betreibern wird eine Provision fällig. Sie kann je nach Anbieter und den erzielten Gewinn unterschiedlich hoch ausfallen, liegt in der Regel jedoch bei schätzungsweise 15 Prozent. Wem die Gebühr zu hoch ist, der hat auch die Möglichkeit, einen eigenen Internetshop günstig zu mieten. Allerdings fallen auch hier jeden Monat zusätzliche Kosten für die angebotenen bzw. verkauften Produkte an, sie liegen jedoch im zweistelligen Bereich.

Mein Thema: Netzwerken in digitalen Zeiten für Unternehmer und Unternehmen. Dazu halte ich Vorträge + berate Unternehmer und Unternehmen. Mehr bei www.uteblindert.de, Bilanz.de, im Buch: „Per Netzwerk zum Job“ (Campus 2015) / Kölsch Hätz / #DMW-Aficionada / Rollwenden-Bezwingerin.

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