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10 Dos & Don´ts für dein Business-Outfit

Vorstellungsgespräch. Bild: cydonna/photocase.de

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Kostüm, Hosenanzug, Kombination oder doch eher leger? – Beim Thema Business-Outfit gibt es immer wieder Fragen und Unsicherheiten. Während es in vielen Branchen gang und gäbe ist, auch in Jeans zur Arbeit zu erscheinen, würde dies in anderen als No-go gelten. Während Männer im Geschäftsleben mit einem klassischen Anzug oder einer eleganten Hose mit Jackett wenig falsch machen können, ist die Business-Garderobe für Frauen wesentlich vielfältiger.

Bild: cydonna/photocase.de

Das bedeutet mehr Möglichkeiten für den eigenen Stil. Die Zeiten, in denen Frauen nur ein Kostüm zur Wahl stand, sind glücklicherweise vorbei. Die Möglichkeit, mit der Kleiderwahl daneben zu liegen, dagegen nicht. Diese 10 Punkte solltest du unbedingt beachten.

1. Strümpfe gehören dazu

Auch wenn es nervt: In den vielen Branchen gehören Strümpfe auch im Sommer zu einem Outfit dazu. Kleiner Trost: Mit Klimaanlage im Büro passt es dann schon wieder ganz gut – und für die Männer gilt oft der Krawattenzwang. Selbst schön anzusehende, gepflegte und glatte Beine sollten nicht unbekleidet sein. Strümpfe bleiben also auch im Hochsommer ein Muss, vor allem im Kundenkontakt oder auf der Führungsebene.

Ganz wichtig: Bitte dezent. Also keine auffälligen Muster oder Farben, Spitze und Netzstrümpfe weglassen. Da Laufmaschen oder ähnliche Materialfehler immer mal passieren können, einfach immer ein Paar Ersatzstrümpfe in der Handtasche oder im Schreibtisch zu haben.

Einen kleinen Knigge für die passenden Strümpfe zu jeder Garderobe findest du unter www.stil.de/kleider-knigge.

2. Knitterfalten sind selten edel

Beinahe ebenso schlimm wie eine unpassende Garderobe ist ungepflegte Kleidung. Verknitterte Blusen und andere Kleidungsstücke hinterlassen einen schlechten Eindruck und wirken unprofessionell. Die Business-Garderobe sollte deshalb ohne Flecken, sichtbare Mängel sowie knitterfrei.

Je nach Material ist es allerdings gar nicht so einfach, Falten zu vermeiden. Am leichtesten ist es, die guten Stücke einfach in einer Reinigung zu geben oder sich eine hochwertige Dampfbügelstation zuzulegen. Hier lässt sich sogar senkrecht bügeln – was sich vor allem bei Kostümen und Blusen anbietet. Ein paar Tipps und einen Vergleich zum herkömmlichen Bügeleisen findest du hier: haushaltsgeraetetest.de.

Extratipp: Für den Notfall kannst du dir auch einfach ein Ersatz-Outfit ins Büro hängen. Oder: Was sich bei mir als extrem praktisch herausgestellt hat: Stell dir eine so genannte Capsule Wardrobe zusammen, die du immer wieder neu kombinieren kannst.

3. Wichtiges Basic-Stück: die Bluse

Blusen sind immer eine sichere Wahl für die Business-Garderobe: Sie sind elegant, schick und machen ein Outfit erst so richtig komplett.

Ein absolutes No-Go sind Blusen, die zu viel zeigen, weil sie zu eng am Körper anliegen, durchsichtig sind oder der Ausschnitt zu tief gewählt ist. Eine Geschäftsbluse sollte den Körper leicht umspielen, gleichzeitig aber an die Figur angepasst geschnitten sein.

Allzu auffällige Designs, Streifen, Punkte oder andere Prints wirken schnell unruhig und aufdringlich und lenken damit nur ab. Einfarbige Modelle oder Designs mit ganz dezenten Streifen oder Applikationen passen da oft besser. Ist das übrige Outfit in einer dezenten Unifarbe gewählt, kann die Bluse einen farblichen Kontrast bilden. Zu viele verschiedene Muster und Farben funktionieren für die Business-Garderobe allerdings eher nicht.

4. Unterwäsche bleibt unsichtbar

Der einzige Teil der Unterwäsche, der für Kollegen, Kunden und Geschäftspartner sichtbar sein sollte, sind die Strümpfe. Slips dagegen müssen unsichtbar unter der Kleidung verschwinden. Das bedeutet, dass sich der Slip nicht unter der Kleidung abzeichnen sollte.

Slips sollten sich nicht durch die Oberbekleidung durchdrücken. Vor allem bei sommerlicher Business-Garderobe, die meist aus dünneren Materialien besteht, kann ein String die bessere Wahl sein. Auch aus dem Hosenbund sollte der Slip niemals herausgucken. Hier hilft es, eine Hosen zu wählen, deren Bund höher sitzt als der Slip.

5. Der BH muss sitzen

Auch ein BH sollte unter der Kleidung unsichtbar bleiben. Das bedeutet, dass er gut sitzen und aus festem Material bestehen sollte. Ein guter BH umschließt die ganze Brust, so dass nichts hervorquillt. Auch beim Gehen sollte der BH sicheren Halt geben. Allzu auffällige Applikationen, Spitze oder Kontrastnähte können sich leicht unter der Bluse abzeichnen.

Grundsätzlich gilt: Unterwäsche und Oberbekleidung sollten Ton in Ton gewählt werden. Eine Alternative ist Unterwäsche in einem dezenten Hautton.

6. Besser Midi statt Mini

Für die Business-Garderobe passt ein Midi-Rock, der bis zum Knie reicht, besser als ein Mini.Wer sich für ein Kostüm oder einen Rock mit Bluse entscheidet, sollte darauf achten, dass der Rocksaum eine Handbreit über dem Knie abschließt. Mit den passenden Strümpfen kombiniert wirkt dies elegant, feminin und seriös zugleich.

7. Schon mal auf die Schuhe geachtet?

Manchmal ist oben alles perfekt und dann … bleibt der Blick an den Schuhen hängen: Schiefe Absätze, abgestoßene Spitzen und dreckige Schuhe hinterlassen keinen guten Eindruck.

8. Passen nur äußerst selten: High Heels und Over-Knees

Mir erzählte mal eine Kollegin, wie sie mit voller Absicht Over-Knees mit 10-Zentimeter-Absätzen zu einer schwierigen Verhandlung anzog. Sie war sich des Domina-Effekts sehr bewusst – und hatte damit Erfolg in der Runde. Normalerweise solltest du aber auf High Heels und Over-Knees verzichten;-)

Absatzschuhe lassen Frauen im Business-Outfit meist äußerst elegant wirken. Ein Absatz bis zu einer Höhe von 5 bis 7 cm passt perfekt zum guten Auftreten. Außerdem solltest du dich den ganzen Tag bequem und sicher bewegen können. Wenn du dich auf dünnen Absätzen unsicher fühlst, wähl´lieber die breitere Variante. Ist doch blöd, wenn du dauernd umknickst oder stolperst.

Auch Stiefeletten sind eine gute Wahl. Sie passen meist besser zur Hose, weniger zum Rock, da sie sonst das Bein optisch verkürzen.

9. Schulterfrei? Nope!

Eine freizügige Garderobe passt meistens nicht an den Arbeitsplatz – Kleidung wird hier auch als Code gelesen und durch die richtige Wahl lässt sich auch die soziale Stellung kommunizieren. Daher solltest du einen zu tiefen Ausschnitt, zu eng anliegende Kleidung oder unbedeckte Schultern vermeiden. Eine kurzärmelige Bluse passt meistens besser als ein Topp.  Wer sich beispielsweise für ein Etuikleid mit Trägern entscheidet, sollte immer einen Blazer oder ein passendes Bolero darüber tragen.

10. Too much: Schminke, Schmuck und Accessoires

In Deutschland wird die Business-Garderobe eher dezent ergänzt durch Make-up, Schmuck und Accessoires. Auch beim Schmuck sollte nicht übertrieben werden – einfach, damit das Gegenüber nicht abgelenkt wird. Accessoires sollten das Outfit immer ergänzen, niemals übertönen. Und auch hier gilt: Nicht zu viele Farbtöne ins Spiel bringen. Accessoires und Make-Up sollten immer aufeinander und auf das restliche Outfit abgestimmt sein.

Fazit:

Bei allen Dos und Don´ts für die Business-Garderobe gilt aber ein ganz wichtiger Grundsatz: Bleib´dir selbst treu. Das eleganteste Business-Outfit passt nicht, wenn es wie eine Verkleidung wirkt. Wer seinen eigenen Stil mit den Grundregeln der Business-Garderobe kombiniert, wirkt authentisch und kann selbstsicher auftreten.

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